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Der Mannheimer Hafen

Bedeutender Standort für Industrie und Logistik

Das Schwergutzentrum der Spedition Kübler im Mannheimer Rheinauhafen: Der Hafenmobilkran ist über 70 Meter hoch, wiegt 450 Tonnen und kann bis zu 104 Tonnen heben. Gemeinsam mit einem 45 Tonnen hebenden Reachstacker bewirtschaftet er den Platz des Schwerg

Das Schwergutzentrum der Spedition Kübler im Mannheimer Rheinauhafen: Der Hafenmobilkran ist über 70 Meter hoch, wiegt 450 Tonnen und kann bis zu 104 Tonnen heben. Gemeinsam mit einem 45 Tonnen hebenden Reachstacker bewirtschaftet er den Platz des Schwerg

Für zahlreiche Industrie- und Handelsunternehmen, vor allem aber für Logistiker – von großen Playern bis hin zu den zahlreichen hier ansässigen mittelständischen Speditionen – ist der Mannheimer Hafen ein perfekter Standort, in den sie hohe Summen investieren. Auch die Hafengesellschaft selbst engagiert sich kontinuierlich bei der Verbesserung der Standortbedingungen.

Mit seiner Fläche von 1.131 Hektar ist der Mannheimer Hafen einer der größten Binnenhäfen Deutschlands und in Europa. Zusammen mit den Hafenbetrieben Ludwigshafen, mit denen er seit rund 15 Jahren zunehmend enger kooperiert, kann er sich sogar mit den großen deutschen Häfen am Niederrhein messen.

Der Rhein-Neckar-Hafen besteht aus vier Hafengebieten. Zum Hafen 1, dem Handelshafen, gehört auch der Mühlauhafen. Der Hafen 2 ist der Rheinauhafen am Rand der Stadtteile Neckarau und Rheinau. Der Hafen 3, der sogenannte Altrheinhafen, ist Sitz von Global Playern wie Roche und SCA Hygiene Products. Der stadtnahe Hafen 4 umfasst den Industriehafen inklusive Ölhafen. In diesen vier Hafengebieten befinden sich 14 Hafenbecken sowie drei Stromhäfen, die Uferlänge misst 54,5 Kilometer. Dazu kommen 35,7 Kilometer Straßen und ein Gleisnetz in einer Größenordnung von fast 100 Kilometern.

Die Instandhaltung, aber auch die Weiterentwicklung dieser umfangreichen Infrastruktur und die Bereitstellung von Gewerbeflächen sind die wichtigsten Aufgaben der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim mbH (HGM), die den Hafen verwaltet und betreibt.

In den gut 175 Jahren seiner Existenz hat der Hafen tiefgreifende Veränderungen durchgemacht. Ein wesentlicher Grund für seinen Erfolg sind die in den vergangenen Jahrzehnten eingeführten weitblickenden Innovationen: von der Errichtung des ersten Containerterminals in einem Binnenhafen 1968 über die erste Betankung eines Schiffes mit Flüssigerdgas (LNG) in einem deutschen Hafen 2013 bis hin zum derzeit laufenden Großprojekt im Mühlauhafen – der erneuten umfangreichen Erweiterung des Containerterminals, das von Contargo, einem Unternehmen der Rhenus-Gruppe, betrieben wird.

Das Containerterminal in der Werfthallenstraße wird um ca. 400 Meter in die Länge wachsen. Die Flächen werden um 20.000 auf 62.000 Quadratmeter zulegen, 1.600 Meter neue Gleise werden verlegt und die Kranbahn land- und wasserseitig um je 400 Meter verlängert. Mit zwei neuen Containerportalkränen stehen dann fünf statt bisher drei Kräne zur Verfügung. Schon im Frühjahr 2017 will die HGM die erste von zwei Baustufen zur Erweiterung des Containerterminals abschließen, für die sie 21,5 Millionen Euro (inklusive Fördermitteln) in die Hand nimmt. Zusammen mit der bestehenden Anlage verfügt allein dieses Terminal dann über eine Stellplatzkapazität von bis zu 4.100 Containern sowie 192 Gefahrgutcontainern. 

Bei der Modernisierung der Hafeninfrastruktur spielt auch das Zukunftsthema Strom und Energieeffizienz eine große Rolle. Zahlreiche Photovoltaikanlagen, erhebliche Investitionen in die moderne Beleuchtung von Straßen, Gleisen und Kaimauern sowie Gebäudesanierungsmaßnahmen – seit Jahren bemüht sich die HGM mit vielen Einzelmaßnahmen ständig darum, den Energieverbrauch in den Mannheimer Häfen zu reduzieren und kann den benötigten Strom mittlerweile komplett selbst erzeugen, wobei inzwischen vollständig auf Ökostrom gesetzt wird. Tendenz steigend. Bis zu 700 Kreuzfahrtschiffe machen jährlich am Steiger des Hauses Oberrhein, Sitz der HGM direkt am Rhein, Station. Auch sie werden von der HGM modern und umweltfreundlich versorgt: Fünf Versorgungsstationen für Wasser, Öko-Strom und Abwasser sorgen für einen Aufenthalt der Schiffe ohne laufenden Motor.

Zahlreiche Unternehmen produzieren und handeln in den Mannheimer Häfen, darunter im Altrheinhafen große Namen wie der Gesundheitskonzern Roche und der Hygienepapierproduzent SCA Hygiene Products, am Bonadieshafen die Ölmühle Bunge, im Rheinauhafen die Rhein Chemie Rheinau und die Grosskraftwerk Mannheim AG, im Industriehafen der Schmierstoffhersteller FUCHS PETROLUB, der Automotive-Zulieferer Hutchinson oder KAHL Büroeinrichtungen – und es gibt noch viele weitere Beispiele. Lage und Verkehrsinfrastruktur dieses hoch-komplexen, modernen Industriegebietes machen den Hafen zu einem gefragten Standort – und gleichzeitig zu einer Verkehrsdrehscheibe von europäischer Bedeutung, denn Produktion kann nicht ohne Transport funktionieren.

Das Fundament dafür wurde bereits im 19. Jahrhundert gelegt: Rund um die Gründung des „Neuen Mannheimer Hafens“ anno 1860 siedelten sich zahlreiche Industrieunternehmen in der Region an, die Logistik für die Verteilung ihrer Waren brauchten. So führte der Erfolg von Zucker-, Maschinen- und Chemiefabriken auch zum Erfolg des Transportwesens in den Mannheimer Häfen. Freier Warenhandel benötigt eine moderne logistische Infrastruktur. Der wachsende Hafen machte die ganze Region für Verlader und Logistikunternehmen interessant. Mit dem Binnenschiff steht ein ressourcenschonendes Transportsystem zur Verfügung, das sich mittels moderner Umschlaganlagen in den Häfen bei Bedarf auch mit der Schiene und der Straße verknüpfen lässt. Ein System mit Zukunft: Angesichts der zu erwartenden Kapazitätsengpässe der Straßen im Seehafenhinterlandverkehr kommt den Binnenhäfen eine wichtige Rolle bei der Erschließung nicht ausgeschöpfter Transportkapazitäten in der Binnenschifffahrt zu.

Als trimodaler Verkehrsknoten an der Schnittstelle von Straße, Bahn und den zwei Bundeswasserstraßen Rhein und Neckar verfügt der Rhein-Neckar-Hafen Mannheim über verschiedene Umschlagsmöglichkeiten wie drei Containerterminals, eine Roll-on-Roll-off-Anlage im Rheinauhafen sowie ein KLV-Terminal im Handelshafen. Schienenseitig ist er zu sämtlichen deutschen und mehreren wichtigen europäischen Wirtschaftszentren im Nachtsprung verbunden. Tägliche Verbindungen des Kombinierten Verkehrs bestehen zu den Seehäfen in Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam. Straßenseitig ist er über die Bundesautobahnen A6 (E50), A61 (E31), A67 (E451), A650, A656 und A659 sowie die Bundesstraßen B9, B36, B37, B38, B38a und B44 erreichbar.

Nicht nur die ganz Großen der Branche wie die Rhenus-Gruppe, die zu den führenden Logistikdienstleistern Europas gehört und in den Mannheimer Häfen gleich mehrere Standorte unterhält, oder Contargo, eines der großen Container-Logistik-Netzwerke in Europa: Auch Mittelständler nutzen die günstige Lage des Hafens am Zusammenfluss von Rhein und Neckar teilweise seit vielen Jahren schon. Und sie investieren in die Zukunft.

So auch die Spedition Kübler, die an ihrem Standort Mannheim im April 2015 ein neues Schwergutzentrum für die Montage, Verpackung und Lagerung von Schwergütern mit einer Fläche von 9,3 Hektar im Rheinauhafen in der Ruhrorter Straße in Betrieb nahm. Schwertransporte mit ihren hohen Gewichten können aufgrund des teils schlechten Zustands der Infrastruktur in Deutschland – vor allem von Autobahnbrücken – oft nicht mehr auf der Straße durchgeführt werden, schon ab einem Ladungsgewicht von 120 Tonnen würden meist keine Genehmigungen mehr erteilt – so begründet die Kübler-Geschäftsleitung die Investition. Das trimodal angebundene Schwergutzentrum bietet seinen Kunden aus Industrie, Anlagenbau und Bau großflächige Montageflächen mit direktem Wasser- und Bahnanschluss und der Möglichkeit, große Anlagenteile zerlegt anzuliefern und vor der Verschiffung zu komplettieren, um schwierige Straßentransporte vermeiden zu können. Die Verladung erfolgt mit eigenen Hafenmobilkranen direkt in ein Binnenschiff.

In dem Schwergutzentrum, mit dem Kübler seine Aktivitäten im Schwergut- und Projektgeschäft weiter ausbauen will, soll zusätzlich zu den zwei bestehenden Hallen noch eine weitere errichtet werden. Insgesamt wird Kübler im Rheinauhafen dann rund 20 Millionen Euro investiert haben.

 „Um die Anforderungen unserer Kunden erfüllen und mit ihnen gemeinsam wachsen zu können, haben wir uns für eine umfassende Neugestaltung unseres Standorts in Mannheim entschieden“, begründet Daniel Rösch, Geschäftsführer Deutschland der Raben Group, eine weitere Investitionsentscheidung im Rheinauhafen. Das international agierende Logistikunternehmen ist seit über 85 Jahren auf dem europäischen Markt tätig und bietet flächendeckende Logistikdienstleistungen im Bereich nationale Distribution, internationale Distribution, Frischelogistik, See- und Luftfrachttransporte sowie Full Truck Load (FTL) und intermodale Verkehre. Bis 2017 wird die Mannheimer Niederlassung in der Holländer Straße schrittweise modernisiert, eine neue Speditions- und Logistikanlage und gleichzeitig die Deutschland-Zentrale errichtet. 15 Millionen Euro hat das Unternehmen für die  Umgestaltung des Areals eingeplant. Mit dem neuen Logistiklager werden zu den bereits bestehenden 15.000 Palettenstellplätzen weitere 10.000 hinzu kommen – alle Logistikflächen sind dabei für die Lagerung von Gefahrstoffen ausgelegt.  

Für die H. Ristelhueber's Nachfolger Speditions GmbH & Co. KG ist Mannheim mit seinem Status als zweitgrößter Güterbahnhof Deutschlands ein sehr interessanter Standort. Ein wichtiger Grund dafür, dass das mittelständische, inhabergeführte Logistikunternehmen der Familie Bartelmess mit Standorten in Deutschland und der Schweiz, 120 Mitarbeitern und eigenem Fuhrpark von 50 Fahrzeugen im Jahr 2013 rund sieben Millionen Euro für eine neue 10.500 Quadratmeter große Logistikhalle und ein dreistöckiges Bürogebäude aufbrachte. Wichtigster Mieter der Logistikanlage im Mannheimer Rheinauhafen ist die Schenker Deutschland AG. Auch die Ilvesheimer Firma Kilthau Transporte nutzt über ein Gemeinschaftsunternehmen mit Ristelhueber die Kapazitäten. Die erfreuliche Geschäftsentwicklung im bimodalen Umschlag – Straße/Schiene – gab den Impuls zum Ausbau dieses Geschäftsfeldes, mittlerweile werden hier monatlich etwa 5.000 Tonnen Industrie- und Handelsgüter umgeschlagen.

Gemeinsam mit der Kilthau Transporte GmbH gründete Ristelhueber 2012 das Joint-Venture „SPX-Ray Security Logistics“. Das Unternehmen ist das einzige in der Region, das mithilfe eines besonderen Scanners im Auftrag Dritter mobile Sicherheitskontrollen auf dem Werksgelände seiner Kunden durchführen kann, z. B. bei übergroßen Versandstücken oder Waren, die unter höchsten Hygienestandards, etwa Reinraumbedingungen, verpackt werden müssen. Ist das Versandgut geröntgt und in Ordnung, erhält es den Stempel „sicher/secured“, den SPX-Ray im Auftrag des Luftfahrtbundesamts aufdrücken darf. „Wir können für unsere Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket schnüren: von der Abholung der Waren, der Exportverpackung, der Zollbeschau bis hin zum eigentlichen Transport – das Ganze selbstverständlich international“, schildert Mitgeschäftsführer Markus Bartelmess. Seit 2015 hat SPX-Ray nach den hohen Anfangsinvestitionen richtig Fahrt aufgenommen. Mittlerweile detektiert man monatlich im Schnitt 700 bis 900 Tonnen Luftfracht etwa auf Sprengstoff. Dass zusätzlich das komplette Spektrum der Lager- und Kontraktlogistik zur Verfügung steht, rundet das Angebot ab.

Nicht nur im Rheinauhafen tummeln sich Logistiker und Speditionen. Eines der traditionsreichsten Unternehmen im Handelshafen ist die familiengeführte Spedition Graeff in der Rheinkaistraße. Sie investiert derzeit rund 300.000 Euro, um eine 5.500 Quadratmeter große Lagerhalle aufzurüsten. An die Halle wird im Außenbereich ein Kühlaggregat angebaut, um sie sommers wie winters auf 14 bis 18 Grad Celsius zu temperieren. Damit rückt Graeff den besonderen Bedarf eines Kunden in den Fokus und will so eine langfristige Kundenbindung zementieren. „Eine der Stärken des Mittelstands ist seine große Flexibilität“, weiß Mitgeschäftsführer Jochen Graeff, wie seine Schwester Susanne Vertreter der 4. Generation der Unternehmerfamilie, die seit 1895 im Speditions- und Transportbereich unterwegs ist. Seit rund 15 Jahren setzt man bei Graeff verstärkt auf Lagerlogistik und verfügt mittlerweile über 45.000 Quadratmeter Lagerfläche im Mannheimer Hafen. Das Ende der Fahnenstange ist damit aber noch nicht erreicht. „Wir wollen weiter ausbauen und stabilisieren, um künftig in weitere aussichtsreiche Nischen vorstoßen zu können“, berichtet Graeff und stützt sich dabei auf die starke Vernetzung mit den Kunden, mit denen der Logistiker per Warenwirtschaftssystem auch online ständig verbunden ist.

Fest in Familienhand ist auch die Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH (MTG), die 1927 im Mannheimer Hafen als Fuhrbetrieb mit einem Mann gegründet wurde. Heute ist das Unternehmen, das 1989 von den Brüdern Gerhard und Walter Bayer übernommen wurde, eine feste Größe in der Metropolregion Rhein-Neckar. Mit mittlerweile 130 Mitarbeitern bietet MTG weltweit Logistikdienstleistungen und Transporte an und ist seit 1995 Gesellschafter der Stückgutkooperation CargoLine GmbH, einem Verbund mit etwa 70 Partnern mit standardisierten und systematisierten Stückgutverkehren sowie Kontraktlogistik-Lösungen, die eine sorgfältige Behandlung der beförderten Güter überall garantieren. Von der Friesenheimer Insel im Industriehafen aus betreibt MTG zu über 85 Prozent klassisches Stückgutgeschäft europaweit, bietet aber auch Teil- und Komplettladungen an, tätigt Sonderfahrten und Paketversand. Laut Frank Brechtel, mit seinem Cousin Uwe Bayer Geschäftsführer, ist MTG eine Adresse insbesondere für Kunden, die von der Lagerung bis zur Auslieferung der Waren alles einem Dienstleister in die Hand geben möchten. Im Aufwind ist auch das Geschäft der Beschaffungslogistik. Neue Impulse versprechen sich die Geschäftsführer darüber hinaus von dem immer interessanter werdenden B2C-Geschäft: „Wenn man sich bei einem Online-Händler eine Hollywoodschaukel nach Mannheim oder im 50-km-Umkreis zwischen Kaiserslautern, Bensheim, Wiesloch und Landau bestellt hat, wird sie dann möglicherweise von MTG geliefert. Und im Zweifel stellen unsere Leute sie auch gleich im Garten auf.“

Im Mannheimer Handelshafen wachsen will auch die 1938 als klassische Spedition gegründete Leonh. H. Knubben Speditions GmbH, die seit 2015 zur Rottenburger Spedition Klaus Meier gehört und im selben Jahr erfolgreich eine Niederlassung in Köln eröffnete. Im Zuge der Entwicklung zum modernen Logistikdienstleistungsunternehmen ist der Systemdienstleister heute nahezu in allen Logistikbereichen in Deutschland und im europäischen Ausland tätig. Schwerpunkt sind nationale und internationale Lkw-Verkehre, von Teil- und Komplettladungen über Stückgutsendungen bis hin zu Werkverkehren. Als Mitglied der Onlinesystemlogistik, einem Verbund von etwa 70 Partnerspeditionen, können alle Orte Deutschlands und im angrenzenden Ausland binnen 24-48 Stunden bedient werden. Aber auch in der Sparte Lagerlogistik bietet Knubben Kunden eine breitgefächerte Palette von Service- und Mehrwertdienstleistungen, Consulting und Logistikplanung, Outsourcing und Personaldienstleistungen. Mit der Tochter Time4Logistics werden Zusatzdienstleistungen wie z. B. die Gestellung von Personal nach Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und komplexe Logistikdienstleistungen wie die Bewirtschaftung von Lägern erbracht. Besondere Spezialität sind die Gestellung von Personal mit Zuverlässigkeitsprüfung nach Luftsicherheitsgesetz, Luftsicherheitsschulungen und die damit verbundenen Untersuchungen.

Ebenfalls mitten im Mannheimer Handelshafen findet sich seit 1995 das Mannheimer Speditionsunternehmen Bouché & Partner. Jeden Tag starten hier Stückgutverkehre nach Spanien, Österreich, Schweiz, Italien und Portugal und wöchentliche Abfahrten in fast alle Länder der EU sowie Russland und die Ukraine. Neben weiteren Schwerpunkten wie Luft- und Seefracht ist der Express-Service der Tochter CB Logistik & Service GmbH für die Iberische Halbinsel, Italien und Großbritannien eine ganz besonders gefragte Spezialität des Unternehmens: Was hier bis 16 Uhr bestellt wird, ist bis 17 Uhr auf den Weg gebracht und bis spätestens 9 Uhr am nächsten Morgen beim Kunden an jedem Ort z. B. in Spanien oder Portugal. Damit hat man sich insbesondere bei der eiligen Lieferung von medizinischen Produkten, aber auch technischen Ersatzteilen eine Sonderstellung mit einem klaren Wettbewerbsvorteil erarbeitet. Ob nun ein Tourist dringend eine winzige Kontaktlinse benötigt oder ein Medizinlabor eilig eine schwere Zentrifuge braucht – Bouché & Partner steht bereit.

Text: Kira Hinderfeld

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