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Aktuelles aus den Quadraten

29.04.2016

ABB: Ausland kurbelt Geschäfte an

ABB Deutschland hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Plus bei Umsatz, Auftragseingang und Gewinn abgeschlossen. Beflügelt wurde der Auftragseingang, der im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro anstieg, von einem florierenden Auslandsgeschäft, zu dem vor allem einige Großaufträge mit einem Volumen von über 15 Millionen US-Dollar beitrugen. Ein Highlight ist das 900-Millionen-US-Dollar-Projekt NordLink, an dem auch ABB Deutschland partizipiert. NordLink wird das norwegische mit dem deutschen Stromnetz unter Einsatz der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) verbinden. Die Leitung mit einer Gesamtlänge von 623 Kilometern wird 2020 in Betrieb gehen. ABB beliefert dabei den deutschen Sektor mit Konverterstationen und dem notwendigen Kabelsystem. Der Umsatz erhöhte sich um sechs Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITA) betrug 234 Millionen Euro und lag damit um zwölf Prozent über Vorjahr. 

„Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück“, sagte Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG, auf der Bilanzpressekonferenz. „Auch wenn wir uns nach wie vor in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bewegen, konnten wir in allen Divisionen Zuwächse verzeichnen. Dass wir solch gute Zahlen vermelden können, verdanken wir nicht zuletzt der Next-Level-Strategie, die wir auch 2015 kontinuierlich umgesetzt haben.“ Aktuell arbeitet die deutsche Tochter des Schweizer Konzerns an der Verschlankung der Organisationsstruktur. Statt wie bislang fünf Divisionen soll es nur noch vier geben, um Wachstumspotenziale zu erschließen, die Krabbe u. a. in den Bereichen Industrie 4.0 und Elektromobilität sieht. 2015 investierte das Unternehmen 204 Millionen Euro in die Entwicklung neuer Produkte, Lösungen sowie Dienstleistungen und über 60 Millionen Euro in Sachanlagen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen in über 100 Ländern 135.000 Mitarbeiter, davon 10.770 (-1 Prozent) bei ABB Deutschland. Auch in der Metropolregion Rhein-Neckar war die Belegschaft mit 4.200 (-2 Prozent) leicht rückläufig. 

 

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